Jahr

2026

Typ

Studie

Auftraggeber

NEOFORM Labor

Status

Entwurf

Badeschiff Dresden –
Zwischen Tradition und Zukunft

Die Elbe als Lebensader der Stadt verbindet seit Jahrhunderten Natur, Kultur und städtisches Leben in Dresden
Schwimmen an und in der Elbe ist Teil der Dresdner Stadtgeschichte. Die Dresdner Elbebäder waren bis 1947 über Generationen hinweg öffentliche Orte für Bewegung, Erholung und Begegnung im direkten Bezug zum Fluss.
Schwimmen an und in der Elbe ist Teil der Dresdner Stadtgeschichte. Die Dresdner Elbebäder waren bis 1947 über Generationen hinweg öffentliche Orte für Bewegung, Erholung und Begegnung im direkten Bezug zum Fluss.

Bildquelle: Postkartensammlung Holger Naumann

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Dresden und die Elbe sind seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden. Als prägender Naturraum, als Ort der Begegnung und als Teil der städtischen Identität hat die Elbe das Leben der Stadt wesentlich mitgeformt. Die Idee, wieder in unmittelbarer Beziehung zum Fluss zu schwimmen, knüpft an diese Tradition an und übersetzt sie in die Gegenwart. Das Badeschiff versteht sich als öffentlicher Ort auf und am Wasser – für Erholung, Bewegung, Naturerlebnis und Gemeinschaft.

Die BUGA 2033 kann ein Impulsgeber für neue Freizeit- und Badeorte an der Elbe sein. Sie bietet eine Chance, die Beziehung zwischen Stadt und Fluss anders zu beleben und den Fluss als bedeutenden Freiraum Dresdens auf neue Art in das öffentliche Leben einzubinden.

Dresden und die Elbe sind seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden. Als prägender Naturraum, als Ort der Begegnung und als Teil der städtischen Identität hat die Elbe das Leben der Stadt wesentlich mitgeformt. Die Idee, wieder in unmittelbarer Beziehung zum Fluss zu schwimmen, knüpft an diese Tradition an und übersetzt sie in die Gegenwart. Das Badeschiff versteht sich als öffentlicher Ort auf und am Wasser – für Erholung, Bewegung, Naturerlebnis und Gemeinschaft. 

NEOFORM Architektur

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Die BUGA 2033 kann ein Impulsgeber für neue Freizeit- und Badeorte an der Elbe sein. Sie bietet eine Chance, die Beziehung zwischen Stadt und Fluss anders zu beleben und den Fluss als bedeutenden Freiraum Dresdens auf neue Art in das öffentliche Leben einzubinden.

Entwurfsskizze

Standortstudie Albertbrücke
Das Badeschiff versteht sich als flexibler Impulsgeber entlang der Elbe. Durch wechselnde Liegeplätze können unterschiedliche Stadtteile aktiviert, neue Bezüge zum Fluss geschaffen und verschiedene Bevölkerungsgruppen erreicht werden. So entsteht ein Angebot, das Teilhabe fördert, Quartiere miteinander verbindet und die Elbe als gemeinsamen Stadtraum für ganz Dresden erlebbar macht.
Standortstudie Albertbrücke
Das Badeschiff versteht sich als flexibler Impulsgeber entlang der Elbe. Durch wechselnde Liegeplätze können unterschiedliche Stadtteile aktiviert, neue Bezüge zum Fluss geschaffen und verschiedene Bevölkerungsgruppen erreicht werden. So entsteht ein Angebot, das Teilhabe fördert, Quartiere miteinander verbindet und die Elbe als gemeinsamen Stadtraum für ganz Dresden erlebbar macht.
Nutzungspotenziale
Das Badeschiff als mobiles System
Systematik
Standortstudie Wachwitz
Standortstudie Wachwitz
Denkbarer Projektablauf
Die Elbe neu erleben.
Im Sommer wie im Winter.
Die Elbe neu erleben.
Im Sommer wie im Winter.
Die Idee hinter dem Projekt

Das Badeschiff Dresden ist die Idee eines schwimmenden Ortes für Baden, Freizeit, Kultur und Begegnung auf der Elbe. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Schwimmen selbst, sondern das besondere Erlebnis, sich auf dem Wasser und gleichzeitig mitten in der Stadt zu befinden.

 

Je nach Standort entstehen dabei immer wieder neue Blickbeziehungen, Atmosphären und Nutzungsmöglichkeiten. Ausgangspunkt des Konzepts ist ein ausgemusterter Schubleichter, der zu einem Badeschiff umgebaut wird. Eine leichte Aufbaukonstruktion schafft Raum für die verschiedenen Nutzungen und verleiht dem Schiff eine neue Funktion. Aus einem Arbeitsgerät der Binnenschifffahrt wird so ein öffentlicher Ort für Freizeit, Kultur und Begegnung.

 

Ergänzt wird das Badeschiff durch eine Kultur- und Freizeitinsel am Ufer. Gemeinsam können beide Bereiche einen lebendigen Treffpunkt schaffen – zum Schwimmen, Verweilen, Essen, Feiern, für Veranstaltungen oder einfach, um Zeit am Wasser zu verbringen. Ein wichtiger Gedanke des Konzepts ist die Möglichkeit [zB. saisonal/jährlich/anlassbezogen …] wechselnder Liegeplätze. Dadurch kann das Badeschiff an unterschiedlichen Orten entlang der Elbe Station machen und immer wieder neue Stadtteile, Quartiere und Nutzergruppen erreichen. Jeder Standort bringt eigene Qualitäten mit sich und eröffnet neue Möglichkeiten für kulturelle Angebote, Veranstaltungen und nachbarschaftliche Aktivitäten.

Das Projekt versteht sich damit nicht als festes Bauwerk an einem einzelnen Ort, sondern als flexibler Ort auf Zeit, der unterschiedliche Bereiche der Stadt miteinander verbindet.

 

Mit der Veröffentlichung möchten wir unsere Idee öffentlich zur Diskussion stellen. Wir sehen darin die Chance, einen außergewöhnlichen Ort für Dresden zu schaffen und gleichzeitig neue Perspektiven auf die Nutzung und Wahrnehmung der Elbe zu eröffnen. Die vorliegende Studie zeigt die Idee und keinen fertigen Umsetzungsplan. Fragen zu Genehmigungen, Technik, Hochwasserschutz, Umweltverträglichkeit, Betrieb, Finanzierung oder Trägerschaft sind Teil einer möglichen weiteren Projektentwicklung und müssten in den nächsten Schritten gemeinsam mit den zuständigen Stellen sowie potenziellen Partnern untersucht werden.

 

Mit dem Badeschiff Dresden möchten wir einen Impuls geben und die Diskussion darüber anregen, welche neuen Orte am und auf dem Wasser in Dresden künftig denkbar sein könnten.

Badeschiff Dresden
Konzeptstudie / Ideenskizze
Stand: Juni 2026

Alle Darstellungen dienen der Veranschaulichung einer Projektidee. Standorte, Nutzungen und bauliche Ausprägungen sind beispielhaft.
Es wurden bislang keine verbindlichen Abstimmungen oder Genehmigungen durchgeführt.

 

Alle Rechte vorbehalten.